Statuten, das Regelwerk

                                                                                                    Vereinskennzahl: 463417346


STATUTEN Turnverein Oberndorf („TVO“)

 

 

1. Name, Sitz und Tätigkeitsbereich


1.1. Der Verein führt den Namen „Turnverein Oberndorf “ (kurz „TVO“) und hat seinen Sitz in    
       Watzmannstraße 1, 5110 Oberndorf, Österreich


1.2. Sein Tätigkeitsbereich erstreckt sich vorwiegend auf das österreichische Bundesgebiet,
       kann aber für Veranstaltungen, die dem Zweck dienlich sind, bis weltweit gelten. Das
       Rechnungsjahr entspricht beginnt am 1. April. und endet am 31. März.


1.3. Funktionsbezeichnungen in diesen Statuten verstehen sich jeweils sowohl in der
       männlichen wie auch in der weiblichen Form.

 


2. Zweck


2.1. Der Zweck des Vereins ist die Förderung der körperlichen und geistigen Ertüchtigung.


2.2. Die Tätigkeit des Vereins ist nicht auf Gewinn gerichtet.


2.3. Der Verein verfolgt nach seinen Statuten ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige
       Zwecke und ist daher ein gemeinnütziger Verein im Sinne der geltenden abgaben-
       rechtlichen Bestimmungen (§§ 34 bis 47 der Bundesabgabenordnung – BAO).

 


3. Tätigkeit und Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks


3.1. Der Zweck des Vereins soll durch folgende ideelle Mittel erreicht werden:


3.1.1. Abhaltung regelmäßiger Trainingsstunden;


3.1.2. Teilnahmen an Meisterschaften;


3.1.3. breitgefächertes sportliches Angebot für alle Altersklassen;


3.1.4. vorbeugende Gesundheitsvorsorge;


3.1.5. Veranstaltung von Turnieren und Wettkämpfen;


3.1.6. Mitgliedschaft bei Vereinen die ebenfalls den Vereinszweck fördern;


3.1.7. Bereitstellung der sportlichen Infrastruktur;


3.1.8. Ausbildung von Trainern und Lehrwarten;


3.1.9. Einrichtung und Unterhaltung einer Homepage.

 


3.2. Der Zweck des Vereins soll durch folgende materielle Mittel erreicht werden:


3.2.1. Erträgnisse aus den in Punkt 2 genannten Tätigkeiten;


3.2.2. Mitgliedsbeiträge;


3.2.3. Subventionen und Unterstützungen von privater und öffentlicher Seite;


3.2.4. Schenkungen, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen;


3.2.5. Spenden, Sammlungen, Flohmärkte und Bausteinaktionen;


3.2.6. Sponsoring und Werbeeinnahmen;


3.2.7. Durchführung von geselligen und kulturellen Veranstaltungen;


3.2.8. Vermietung von Räumlichkeiten und Gerätschaften.

 

 

3.3. Der Verein kann, soweit die materiellen Mittel und der Vereinszweck dies zulassen,
       Angestellte haben und sich überhaupt Dritter bedienen, um den Zweck zu erfüllen.
Auch
       an Vereinsmitglieder, darin eingeschlossen Vereinsfunktionäre, kann Entgelt bezahlt
       werden, sofern dies auf Tätigkeiten bezogen ist, die über die Vereinstätigkeiten im
       engsten Sinn hinausgehen; derartiges Entgelt hat einem Drittvergleich standzuhalten.

 


4. Arten der Mitgliedschaft


4.1. Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche und außerordentliche Mitglieder
       sowie Ehrenmitglieder.


4.2. Ordentliche Mitglieder sind natürliche Personen, welche die Vereinstätigkeit vor allem
       durch ihre aktive Beteiligung an der Erreichung des Vereinszwecks unterstützen.


4.3. Außerordentliche Mitglieder sind natürliche oder juristische Personen, die sich dem
       Vereinszweck verbunden fühlen und die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung
       eines Mitgliedsbeitrags (kann auch erhöht sein) unterstützen.


4.4. Ehrenmitglieder sind natürliche Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um
       den Verein von der Mitgliederversammlung ernannt werden.

 


5. Erwerb der Mitgliedschaft


5.1. Die Aufnahme als Mitglied (mit Ausnahme der Ehrenmitgliedschaft) ist schriftlich beim
       Vorstand zu beantragen; dies ist auch über die Homepage möglich.


5.2. Über die Aufnahme der Mitglieder entscheidet der Vorstand endgültig. Die Aufnahme
       kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.


5.3. Die Aufnahme als Mitglied erfolgt stillschweigend. Sollte nach einer 3-wöchigen Frist
       dem Kandidaten keine Ablehnung ausgesprochen werden, so gilt sein Antrag auf
       Mitgliedschaft als positiv angenommen.


5.4. Über die Ernennung zum Ehrenmitglied entscheidet die Mitgliederversammlung nach
       Maßgabe der Statuten.

 


6. Beendigung der Mitgliedschaft


6.1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod (Verlust der Rechtspersönlichkeit bei juristischen
       Personen), Austritt, Streichung, und Ausschluss.


6.2. Der Austritt kann zum Ende jedes Rechnungsjahres (31. August) erfolgen und muss dem
       Vorstand mindestens ein Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden.


6.3. Eine Ruhendstellung eines Vertrags für einen begründeten fix vereinbarten Zeitraum ist
       nur mit Rücksprache des Vorstands möglich. Über das schriftlich eingebrachte Ansuchen
       entscheidet der Vorstand.


6.4. Die Streichung von der Mitgliederliste durch den Vorstand ist zulässig, wenn das Mitglied
       ein Jahr mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge, Beitrittsgebühren oder sonstiger Zahlungs-
       pflichten gegenüber dem Verein im Rückstand ist. Die Streichung kann ohne gesonderten
       Beschluss durch ein damit beauftragtes Mitglied des Vorstands erfolgen. Gegen offene
       Forderungen des Vereins ist eine Aufrechnung mit allfälligen Gegenforderungen des
       Mitglieds unzulässig.


6.5. Die Streichung wird dem Mitglied nicht mitgeteilt. Offene Forderungen des Vereins gegen
       das gestrichene Mitglied werden durch die Streichung nicht berührt. Die Streichung kann
       durch Zahlung des ausständigen Betrages binnen einer Woche wieder rückgängig
       gemacht werden.


6.6. Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand jederzeit aus
       wichtigem Grund beschlossen werden. Als solcher gilt insbesondere die grobe Verletzung
       der Mitgliedspflichten und/oder vereinsschädigendes Verhalten, welches das Vertrauens-
       verhältnis zwischen Verein und Mitglied nachhaltig erschüttert.


6.7. Der Antrag auf Ausschluss eines Mitglieds kann nur von einem Vorstandsmitglied gestellt
       werden. Das betroffene Vereinsmitglied muss Gelegenheit erhalten, sich vor dem Aus-
       schluss zu den erhobenen Vorwürfen mündlich oder schriftlich zu äußern.
       Die Entscheidung des Vorstands ist dem Mitglied schriftlich begründet mitzuteilen.


6.8. Gegen den Ausschlussbeschluss steht dem betroffenen Mitglied die Möglichkeit der
       Berufung an das vereinsinterne Schiedsgericht offen (Punkt 16).


6.9. Vom Zeitpunkt der Zustellung des Ausschlussbeschlusses bis zur endgültigen
       vereinsinternen Entscheidung über die Berufung ruhen die Rechte des Mitglieds, nicht
       jedoch die ihm obliegenden Pflichten. Mit dem Tag des Ausscheidens erlöschen alle Rechte
       des Vereinsmitgliedes.


6.10. Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den unter Punkt 6.6. genannten
         Gründen von der Mitgliederversammlung jederzeit beschlossen werden.

 


7. Rechte und Pflichten


7.1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die
       Einrichtungen des Vereins, gegebenenfalls nach den vom Vorstand erstellten Richtlinien,
       zu beanspruchen.


7.2. Das Teilnahmerecht an der Mitgliederversammlung steht jedem Mitglied zu. Das aktive
       Wahlrecht steht nur den ordentlichen Mitgliedern zu, wobei jedes ordentliche Mitglied eine
       Stimme hat. Das passive Wahlrecht für bzw. in den Vorstand steht nur den ordentlichen
       Mitgliedern zu.


7.3. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und
       alles zu unterlassen, was dem Ansehen und dem Zweck des Vereins schadet.
       Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten.


7.4. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung (binnen
       drei Wochen nach Schuljahresbeginn im September) der jeweiligen Mitgliedsbeiträge in
       der vom Vorstand beschlossenen Höhe verpflichtet.


7.5. Ehrenmitglieder sind von der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen befreit.


7.6. Bei Veranstaltungen des Vereins können die teilnehmenden Mitglieder zur Zahlung einer
       Teilnahmegebühr verpflichtet werden.

 


8. Vereinsorgane
   

     Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand, die Rechnungsprüfer
     und das Schiedsgericht.


9.    Die Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung)


9.1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich statt.


9.2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet auf Beschluss des Vorstands oder auf
       schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder (§ 5 Abs. 2 Vereins G.)
       oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs. 5 Vereins G.) binnen vier Wochen
       statt.


9.3. Sowohl zu den ordentlichen als auch zu den außerordentlichen Mitgliederversammlungen
       sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich (per Post, E-Mail,
       Telefax oder Aushang in den vereinseigenen Schautafeln) einzuladen. Die Anberaumung
       der Mitgliederversammlung hat unter Angabe einer vorläufigen Tagesordnung zu erfolgen.
       Die Einberufung hat der Vorstand vorzunehmen.


9.4. Ist der Vorstand nicht handlungsfähig oder nimmt er seine Aufgabe zur Einberufung der
       Mitgliederversammlung nicht wahr, so sind die Rechnungsprüfer berechtigt und
       verpflichtet, die Einberufung der Mitgliederversammlung unter Einhaltung der Statuten
       vorzunehmen.


9.5. Zusätzliche Tagesordnungspunkte zur Mitgliederversammlung können nur von
       ordentlichen Mitgliedern bis längstens drei Tage vor der Mitgliederversammlung
       (einlangen) beim Vorstand schriftlich eingereicht werden. Anträge auf Änderungen der
       Statuten und Auflösung des Vereins können nur von Vorstandsmitgliedern oder einem
       Zehntel der Vereinsmitglieder der Mitgliederversammlung eingebracht werden. Sofern
       zusätzliche Tagesordnungspunkte fristgerecht beantragt wurden, hat der Vorstand zu
       Beginn der Mitgliederversammlung über die Aufnahme der Anträge in die Tagesordnung
       zu beraten und zu beschließen (hierbei können einzelne Punkte vertagt werden). Die
       endgültige Tagesordnung ist anschließend der Mitgliederversammlung zu verlesen.


9.6. Gültige Beschlüsse können nur zur Tagesordnung gefasst werden.


9.7. Bei der Mitgliederversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt; stimmberechtigt
       sind nur die ordentlichen Mitglieder. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes
       ordentliches Mitglied ist nicht zulässig.


9.8. Die Mitgliederversammlung ist bei Anwesenheit des halben Vorstands beschlussfähig. Die
       Beschlussfassungen in der Mitgliederversammlung erfolgen grundsätzlich mit einfacher
       Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des
       Vorsitzenden den Ausschlag.


9.9. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder durch welche der Verein
       aufgelöst werden soll, müssen mit einer qualifizierten Mehrheit von zwei Drittel der

       abgegebenen gültigen Stimmen erfolgen.


9.10. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Obmann des Vereins, in dessen
         Verhinderung sein Stellvertreter. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren
         älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.


9.11. Der Versammlungsleiter kann zu der grundsätzlich nicht öffentlich zugänglichen Mit-
         gliederversammlung Gäste zulassen.

 


10. Aufgabe der Mitgliederversammlung


10.1. Der Mitgliederversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:


10.1.1. Entgegennahme der Jahresberichte und Entlastung des Vorstands;


10.1.2. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands sowie die Genehmigung der
            Kooptierung von Vorstandsmitgliedern durch den Vorstand und die Wahl und
            Abberufung der Rechnungsprüfer;


10.1.3. Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Vorstandsmitgliedern oder
            Rechnungsprüfern und dem Verein;


10.1.4. Beschlussfassung über die Änderung der Vereinsstatuten sowie über die Auflösung
            des Vereins;


10.1.5. Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende
            Fragen und Angelegenheiten;


10.1.6. Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft.

 


11. Der Vorstand


11.1. Der Vorstand ist das Leitungsorgan des Vereins im Sinn des § 5 Abs. 3 Vereinsgesetz
         und besteht aus mindestens 4 Personen. Die Funktionsverteilung innerhalb des Vor-
         stands obliegt dem Vorstand, der sich selbst eine Geschäftsordnung geben kann. Der
         Vorstand besteht aus einem Obmann, einem Kassier, einem Schriftführer und einem
         Ältestenrat. Weitere Vorstandmitglieder werden nach Bedarf vom Vorstand ausgewählt
         und bestellt.


11.2. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines Mitglieds das Recht, an dessen Stelle ein

         anderes zu kooptieren, wozu jedoch die nachträgliche Genehmigung der nächsten
         Mitgliederversammlung einzuholen ist. Bis zu einer allfälligen Versagung der Bestätigung
         der Kooptierung durch die Mitgliederversammlung sind jedoch die Handlungen solcher
         Vorstandsmitglieder gültig. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung
         überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, sind die Rechnungsprüfer ver-
         pflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung zum Zweck der Neu-
         wahl eines Vorstands einzuberufen.


11.3. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig oder nicht vorhanden sein, hat jede
         Gruppe von drei ordentlichen Mitgliedern, die die Notsituation erkennen, das Recht,
         unverzüglich selbst eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen oder die
         Bestellung eines Kurators beim Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordent-
         liche Mitgliederversammlung einzuberufen hat.


11.4. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre bestellt.
         Vorstandsmitglieder sind unbeschränkt wieder wählbar.


11.5. Vorstandssitzungen werden vom Obmann, bei dessen Verhinderung von seinem Stell-
         vertreter, einberufen. Dies kann schriftlich oder mündlich geschehen und hat zumindest
         zwei Wochen vor dem Sitzungstermin zu erfolgen. Ist auch der Stellvertreter auf
         unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den
         Vorstand einberufen. Zu den nicht öffentlichen Vorstandssitzungen können Gäste,
         allerdings ohne Stimmrecht, eingeladen werden.


11.6. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder ordnungsgemäß geladen
         wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist. Er fasst seine Beschlüsse mit
         einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den
         Ausschlag.


11.7. Den Vorsitz führt der Obmann, bei Verhinderung dessen Stellvertreter.


11.8. Außer durch den Tod erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Abberufung
         (Abwahl durch die Mitgliederversammlung) oder Rücktritt.


11.9. Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rück-
         trittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an
         die Mitgliederversammlung zu richten. Der Rücktritt darf nicht zur Unzeit erfolgen, sodass
         dem Verein daraus Schaden erwüchse.

 


12. Aufgaben des Vorstands


12.1. Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht
         durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungs-
         bereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:


12.1.1. Erstellung der Jahresvoranschläge sowie Abfassung des Rechenschaftsberichts und
            des Rechnungsabschlusses;


12.1.2. Festsetzung der Höhe der jeweiligen Mitgliedsbeiträge und Beitrittsgebühren;


12.1.3. Vorbereitung und Einberufung der ordentlichen und der außerordentlichen Mitglieder-
            versammlung;


12.1.4. Verwaltung des Vereinsvermögens;


12.1.5. Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern;


12.1.6. Führung einer Mitgliederliste;


12.1.7. Aufnahme und Kündigung der Trainer des Vereins;


12.1.8. Bekanntgabe einer Statutenänderung, die Einfluss auf die abgabenrechtlichen
            Begünstigungen hat, an das zuständige Finanzamt binnen einer Frist von einem Monat.

 


13. Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder


13.1. Der Verein wird vom Obmann und dem Kassier gemeinsam vertreten. Im Verhinderungs-
         fall werden sie durch ihre jeweiligen Stellvertreter vertreten.


13.2. Der Obmann führt den Vorsitz in der Mitgliederversammlung und im Vorstand, bei dessen
         Verhinderung der Stellvertreter.


13.3. Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.

 


14. Rechnungsprüfer


14.1. Der Verein hat zwei Rechnungsprüfer, die jedoch keine Vereinsmitglieder sein müssen.
         Sie werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine
         Wiederwahl ist möglich. Rechtsgeschäfte zwischen den Rechnungsprüfern und dem
         Verein bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Genehmigung durch die Mitgliederversammlung.


14.2. Die Rechnungsprüfer haben die Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die
         Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der
         Mittel innerhalb von vier Monaten ab Erstellung der Einnahmen- und Ausgabenrechnung
         zu prüfen. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzu-
         legen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen.
Die Rechnungsprüfer haben der
         Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten. Der Prüfungs-
         bericht hat die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Ver-
         wendung der Mittel zu bestätigen oder festgestellte Gebarungsmängel oder Gefahren für
        den Bestand des Vereins aufzuzeigen. Weiters müssen Insichgeschäfte sowie unge-
        wöhnliche Einnahmen oder Ausgaben aufgezeigt werden.


14.3. Ist der Verein aufgrund gesetzlicher Bestimmungen verpflichtet, einen Abschlussprüfer
         zu bestellen, so übernimmt dieser die Aufgaben der Rechnungsprüfer. Dies gilt auch für
         den Fall einer freiwilligen Abschlussprüfung.

 


15. Schiedsgericht


15.1. In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet das
         Schiedsgericht.


15.2. Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf volljährigen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird
         derart gebildet, dass jede Streitpartei innerhalb von zwei Wochen nach Übereinkunft
         über die Befassung des Schiedsgerichts dem Vorstand je zwei Mitglieder als Schieds-
         richter namhaft macht. Diese wählen binnen weiterer zwei Wochen ein weiteres Mitglied
         zum Vorsitzenden. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das
         Los. Die Schiedsrichter sind verpflichtet, sich an der Auslosung zu beteiligen. Verhindert
         ein nominierter Schiedsrichter das Zustandekommen oder Arbeiten des Schiedsgerichts,
         so ist dies dem Mitglied, das ihn nominiert hat, zuzurechnen, welches vom Vorstand auf-
         zufordern ist, binnen angemessener Frist für Ersatz zu sorgen.


15.3. Das Schiedsgericht versucht zunächst eine Schlichtung, ist eine solche nicht möglich, ist
         es zur Entscheidung der Streitsache befugt. Die Streitteile können sich rechtsanwaltlich
         vertreten lassen, ein Kostenzuspruch findet jedoch nicht statt.


15.4. Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit
         einfacher Stimmenmehrheit. Den Streitparteien ist die Möglichkeit zu bieten, sich zum
         Streitgegenstand mündlich oder schriftlich zu äußern. Das Schiedsgericht kann, sofern es
         dies für zweckdienlich erachtet, eine mündliche Verhandlung mit Beteiligung der Streit-
         parteien ansetzen. Es entscheidet nach bestem Wissen und
Gewissen. Der Vorsitzende
         des Schiedsgerichts ist für die Ausfertigung der Entscheidung verantwortlich, die jeden-
         falls eine Begründung zu enthalten hat. Seine Entscheidungen sind vereinsintern end-
         gültig.


15.5. Sofern das Verfahren vor dem Schiedsgericht nicht früher beendet ist, steht für Rechts-
         streitigkeiten nach Ablauf von sechs Monaten nach Übereinkunft über die Befassung
         eines Schiedsgerichts der ordentliche Rechtsweg offen.

 


16. Verhältnis zum Zweigverein


16.1. Der Hauptverein verpflichtet sich, ein Mitglied seines Vorstands mit Sitz und Stimme in
         den Vorstand des Zweigvereins zu entsenden.


16.2. Die Statuten des Zweigvereins dürfen nur mit Zustimmung des Hauptvereins geändert
         werden.


16.3. Der Zweigverein darf die Räumlichkeiten, Gerätschaften und Namensrechte bis auf
         wiederruf des Hauptvereins nützen.


16.4. Der Zweigverein verpflichtet sich, pro Mitglied einen im beidseitigen Einvernehmen fest-
         zusetzenden Geldbetrag, welcher durch die Vorstände beschlossen wird, an den Haupt-
         verein abzuführen.

 


17. Datenschutz


17.1. Die Bestimmungen über den Datenschutz sind streng einzuhalten. Jedes Mitglied gibt
         durch seinen Beitritt die unwiderrufliche Zustimmung, dass die in der Beitrittserklärung
         erhobenen personenbezogenen Daten, wie Namen, Vorname, Geburtsdatum, Adresse,
         E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Bankverbindung ausschließlich zum Zwecke der
         Mitgliederverwaltung, des Beitragseinzuges und der Übermittlung von Vereins-
         informationen durch den Verein verarbeitet und genutzt werden. Eine Übermittlung von
         Teilen dieser Daten an die jeweiligen Sportfachverbände findet nur im Rahmen der in den
         Satzungen der Fachverbände bzw. der festgelegten Zwecke statt. Diese Datenüber-
         mittlungen sind notwendig zum Zwecke der Organisation eines Spiel- bzw. Wettkampf-
         betriebes und zum Zwecke der
Einwerbung von öffentlichen Fördermitteln. Eine Daten-
         übermittlung an Dritte, außerhalb der Fachverbände, findet nicht statt. Eine Daten-
         nutzung für Werbezwecke findet ebenfalls nicht statt.


17.2. Bei Beendigung der Mitgliedschaft werden die personenbezogenen Daten gelöscht,
         soweit sie nicht entsprechend der steuerrechtlichen Vorgaben aufbewahrt werden
         müssen.


17.3. Jedes Mitglied hat im Rahmen der Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes das Recht
         auf Auskunft über die personenbezogenen Daten, die zu seiner Person bei der
         verantwortlichen Stelle gespeichert sind. Außerdem hat das Mitglied, im Falle von fehler-
         haften Daten, ein Korrekturrecht.


17.4. Weiters kann der Turnverein Oberndorf Bilder von sportbezogenen oder gesellschaft-
         lichen Veranstaltungen auf der Website des Vereines oder sonstigen Vereinspubli-
         kationen veröffentlichen und an die Presse zum Zwecke der Veröffentlichung ohne
         spezielle Einwilligung weitergeben. Abbildungen von genannten Einzelpersonen oder
         Kleingruppen hingegen bedürfen einer Einwilligung der abgebildeten Personen.

 


18. Haftung


18.1. Der Verein haftet nicht für Unfallschäden, Sportverletzungen oder sonstige Einwirkungen
         durch Dritte. Dies gilt für alle Veranstaltungen insbesondere für Sportveranstaltungen
         außerhalb der eigenen und überlassenen Sportstätten.


18.2. Für Sachschäden und Verlust jeglicher Art, welche Mitglieder erleiden, kann der Verein
         nicht haftbar gemacht werden.


18.3. Für die Verbindlichkeiten des Zweigvereins haftet ausschließlich der Zweigverein selbst
         mit seinem eigenen Vereinsvermögen gemäß § 23 Vereinsgesetz.

 


19. Auflösung des Vereins


19.1. Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer ordentlichen oder außerordent-
         lichen Mitgliederversammlung, die diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung
         ausdrücklich enthält und nur mit einer Mehrheit von zwei Drittel beschlossen werden.


19.2. Die Mitgliederversammlung hat auch über die Liquidation zu beschließen. Sofern die
         Mitgliederversammlung nichts Abweichendes beschließt, ist der Obmann der vertretungs-
         befugte Liquidator.


19.3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Vereinszwecks ist das nach
         Abdeckung der passiven verbleibende Vereinsvermögen im Sinne der §§ 34 ff BAO für
         gemeinnützige Zwecke und an eine im Sinne der §§ 34 ff BAO gemeinnützige Organi-
         sation (die einen Zweck hat, der dem Vereinszweck im Sinne des Punktes 2. der Statuten
         entspricht oder zumindest nahe kommt) zu übertragen und zwar mit der Auflage, dieses
         Vermögen ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 34 ff BAO zu ver-
         wenden.

 


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